Mitarbeiter in Saudi-Arabien
Anlagenbau in Saudi-Arabien
Staudamm- & Kraftwerksbau in Nepal
Tunnelbau/-sanierung in Indien

Bau-Consulting Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) Laurenz Görres

Lehrtätigkeiten, Lehrschwerpunkte und Lehrkonzept

Link zu:

 

Konzipierte Lehrveranstaltungen von Laurenz Görres

 

  • Als Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand 
    am Institut für Baubetrieb der Universität der Bundeswehr München
    • Angebotskalkulation
    • Gerätekalkulation
    • Arbeitskalkulation
    • Spezialtiefbau
    • Auslandsbau
    • Risikomanagement
    • Tunnelbau

  • Als Dozent an der Hochschule Biberach
    • Auslandsbau

  • Als Lehrbeauftragter an der Technischen Hochschule Nürnberg 
    im Masterstudiengang "Internationales Bauwesen"
    • Internationaler Baumarkt

  • Als Professor (seit 2017)
    an der Hochschule RheinMain im Fachbereich Architektur und Bauingenieurwesen
    • Fertigungstechnik
      (Grundlagen der Geräte- und Verfahrenstechnik)
    • Hochbautechnik und Ingenieurbau
      (Vertiefung der Geräte- und Verfahrenstechnik)
    • Projekt SF-Bau
      (Grundlagen der Terminplanung)
    • Bauablauf und Vertragsabwicklung
      (Umgang mit Störungen im Bauablauf und im Terminplan)
    • Bauorganisation
      (Aufgaben der Bauleitung)
    • Arbeitsvorbereitung (ab SoSe 2020)
      (Aufgaben in der Projektakquise | Tätigigkeiten eines Arbeitsvorbereiters)
    • Internationales Projektmanagement
      (Projektakquise im internationalen Umfeld)
    • Internationale Bauverträge
      (Grundlagen zu internationalen Rechtssystemen und Verträgen wie FIDIC und NEC)

    in Planung sind Vorlesungen zu Themen wie:
    • Kommunikation und Mediation im Bauwesen
    • Risikomanagement im Bauwesen

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Lehrbeispiele und Lehrvideos von Laurenz Görres

 

  • Fertigungstechnik (4. Semester Bachelor)

    Das Fach Fertigungstechnik beschäftigt sich mit der Geräte- und Verfahrenstechnik im Bauwesen und der Einrichtung einer Baustelle. Lehrinhalte sind das Grundlagenwissen zu Kranen, Schalungen, Erdbaugeräten und anderen Baugeräten und die Bemessungen dieser Geräte.

    Der Kurs soll den Studierenden zudem das strukturierte, zielorientierte Arbeiten im Zuge einer Problemstellung aus dem Bereich der Geräte- und Verfahrenstechnik vermitteln und Sie damit an die Aufgaben heranführen, die in der Baupraxis an Ingenieur*innen gestellt werden.

  • Ingenieurbau (5./6. Semester Bachelor)

    Das Fach Ingenieurbau beschäftigt sich mit der Geräte- und Verfahrenstechnik im Spezialtiefbau und im Tunnelbau und der Einrichtung größerer Baustellen.

    Der Kurs übt die Studierenden in der Bearbeitung größerer, komplexerer Aufgabenstellungen und dem selbstständigen Arbeiten. Er schult die Problemlösungskompetenz und die Arbeitsmethodik der Studierenden und bereitet so auf die berufliche Praxis vor.

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Bewertungen der Lehrveranstaltungen von Laurenz Görres

(zur Vergrößerung auf die Darstellungen clicken)

An der Hochschule RheinMain in Wiesbaden

Hinweis zur Evaluationen

  • Evaluation durch die Studierenden (anonym) auf einer Benotungsskala von 1 (sehr gut) bis 5 (sehr schlecht).
  • Auswertung erfolgt durch die Zentrale Evaluationsstelle (ZES) der HS RM mit dem System "EvaSys".
  • Anzahl Studierender in meinen Vorlesungen im WiSe 2018/19: ca. 130 - 140, im SoSe 2019: ca. 100 - 110, WiSe 2019/20: ca. 140 und im SoSe 2020: ca. 150.
  • Zur Vergrößerung Bilder anclicken.

 

Vorlesung "Fertigungstechnik" | Bachelor | 4. Sem.

Inhalte der Vorlesung:

  • Grundlagen der Geräte- und Verfahrenstechnik im Hoch-/Tief- und Ingenieurbau
  • Gerätedimensionierung und Leistungsbemessung
Fertigungstechnik | WiSe 2018/19
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Fertigungstechnik | SoSe 2019
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Fertigungstechnik | WiSe 2019/20
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Vorlesung "Ingenieurbau" | Bachelor | 5./6. Sem.

Inhalte der Vorlesung:

  • Geräte- und Verfahrenstechnik im Ingenieurbau (Vertiefung mit Spezieltiefbau und Tunnelbau)
  • Gerätebemessung und Gerätedimensionierung
  • Planung Baustelleneinrichtung und Baustellenbemessung
Ingenieurbau | SoSe 2019
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Vorlesung "Bauorganisation" | Bachelor | 5./6. Sem.

Inhalte der Vorlesung:

  • Aufgaben eines Projekt- und Bauleiters
  • Aufgaben und Besonderheiten in der Abwicklung einer Baumaßnahme
  • Vorlesung wird abgehalten für Vertiefer des "Baubetriebs" (Gr. 1) und der "Umwelttechnik" (Gr. 2 - mit wenig baubetrieblichen Vorkenntnissen)
Bauorganisation | Baubetriebsvertiefer | WiSe 2018/19
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Bauorganisation | Baubetriebsvertiefer | WiSe 2019/20
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Bauorganisation | Umweltvertiefer | WiSe 2018/19
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Bauorganisation | Umweltvertiefer | WiSe 2019/20
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Vorlesung "Erweitertes Projekt Schlüsselfertigbau" | Bachelor | 5./6. Sem.

Inhalte der Vorlesung:

  • Grundlagen der Terminplanung
  • Zeitermittlungen in Planung und Ausführung
  • Handhabung MS Project
  • Abbildung eines Schlüsselfertigbau-Projektes (Hoch- oder Ingenieurbau) in einem Terminplan
Projekt Schlüsselfertigbau | SoSe 2019
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Vorlesung "Bauablauf und Vertragsabwicklung" | Bachelor | 5./6. Sem.

Inhalte der Vorlesung:

  • Grundlagen der Terminplanung
  • Grundlagen "gestörter Bauablauf"
  • Handhabung MS Project
  • Abbildung von Bauablaufstörungen im Terminplan und Bewertung
Bauablauf und Vertragsabwicklung | SoSe 2019
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Vorlesung "Internationales Projektmanagement" | Master

Inhalte der Vorlesung:

  • Projektakquirierung und Projektabwicklung im Ausland
  • Großprojektmanagement
  • Besonderheiten bei internationalen Projekten
Internationales Projektmanagement | WiSe 2018/19
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Internationales Projektmanagement | WiSe 2019/20
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Vorlesung "(Internationale) Bauverträge" | Master

Inhalte der Vorlesung:

  • Herkunft der internationalen Bauverträge (Englisches Rechtssystem)
  • Besonderheiten von Verträgen wie FIDIC und NEC
  • Konfliktbeilegung bei internationalen Projekten
  • Grundlagen zum Konfliktmanagement
(Internationale) Bauverträge | WiSe 2018/19
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(Internationale) Bauverträge | WiSe 2019/20
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Meinungsäußerungen der Studierenden zu meinen Vorlesungen (aus Evaluation)

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Bemerkungen zur Gestaltung der Lehre:

  • Die Vorlesungen sind anspruchsvoll, aber überdurchschnittlich lehrreich. Die Hausübungen sind die perfekte Vorbereitung auf das Berufsleben.
  • Ich finde, die Präsentationen sind sehr gut
  • Sehr guter Prof. SL war bisschen zu viel
  • Abwechslungsreich; Inhaltlich sehr gut und sehr verständlich gehalten
  • Motivierend und abwechslungsreich
  • Lehrstyle sehr gut, immer motivierend
  • Sehr praxisorientiert! Top
  • Gute Darstellung mit Folien und Skript
  • Theorie gut an Praxisbeispielen verdeutlicht
  • Super Vorlesungsstil - sehr abwechslungsreich - sehr informativ
  • Die Vorlesung ist sehr gut. Herr Görres macht einen exzellent geschulten Eindruck
  • trotz der langen Vorlesungszeit (Anm.: 3 DS) bleibt man gut konzentriert
  • sehr informativ, lehrreich => Top Veranstaltung!
  • Einzige Vorlesung wo man was in das Arbeitsleben übertragen kann.
  • sehr gut strukturiert, übersichtlich
  • Sehr praxisnah! Eines der sinnvollsten Fächer. Sehr gut dargeboten.
  • Mit viel Elan und Motivation vorgetragen. Motiviert zu mehr Eigenleistung.
  • sehr lehrreich; einer der besten Vorlesungen
  • sehr gut vorbereitet
  • sehr praxisnah und lernmotivierent
  • sehr informativ, sehr abwechslungsreich
  • die beste Vorlesung
  • bis jetzt unvergleichbar ...

 

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Er hat folgende bemerkenswerte Eigenschaft:

  • Nimmt sich für Fragen Zeit außerhalb der Vorlesung und Sprechstunde, eher hilfsbereit auch außerhalb der Sprechstunde
  • Stets bemüht den Studierenden zu helfen
  • nimmt sich viel Zeit in Sprechstunden
  • Direkte Rückmeldung in der Veranstaltung
  • lebendige Vorlesung
  • Er ist zu 100% bei der Sache
  • Er liebt seinen Job und das spürt man
  • Klare Ansagen
  • Versteht es, zum Arbeiten anzuregen
  • lehrreiche Veranstaltungen
  • Motivierend für die berufliche Karriere. Erklärt was wirklich auf der Baustelle abgeht. Immer bemüht die Vorlesung gut zu gestalten
  • immer gesprächsbereit und cooler Prof! Note 1,3
  • ausgeglichen; lockere aber disziplinierte Art; hart aber fair
  • Super Professor, erklärt sehr gut, hart aber fair. Einer der besten Professoren dieser Hochschule.
  • cooler Typ, weiter so!
  • Er ist sehr hilfsbereit, aber dennoch streng, hart und gerecht. Super Typ!
  • schafft es die schwierigsten und trockensten Themen so zu präsentieren, dass sie sehr verständlich, leicht und  ...
  • versteht die Studierenden mitzureißen und einen Einblick in die Praxis zu geben.
  • unersetzbar / interessiert daran etwas zu vermitteln
  • bester Prof. an der HS
  • Präsentiert sehr gut
  • gut gelaunt, vorbildlich, motivierend

 

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Besonders positive Merkmale der Veranstaltung:

  • Roter Faden immer sichtbar. Gute Vorbereitung für Job.
  • Es werden sehr gute und interessante Inhalte wiedergegeben. Die Orientierung an der Praxis ist gut.
  • Die SL hat viel Spaß gemacht und ist für das spätere Berufsleben sehr hilfreich
  • Herr Görres geht auf Fragen ein und versucht es so informativ wie möglich zu machen.
  • 10 von 10 Punkten
  • SL, zwar viel Aufwand, aber man lernt sehr viel!
  • Sehr gute SL
  • Inhalte werden bei Bedarf mehrmals erklärt. Fragen während der Vorlesung sorgen für besseres Einprägen des Vorlesungsstoffes
  • nimmt sich gerne Zeit um Probleme in der Sprechstunde zu lösen
  • sehr stark praxisorientiert
  • Anspruchsvoll aber sehr hilfreich, lohnt sich → sehr nett, hilfsbereit auch außerhalb der Vorlesung
  • Man lernt in keinen Vorlesungen mehr als die von Herrn Görres
  • sehr hohes Niveau, fordernd, aber mit großem Lerneffekt. Die anspruchsvolle Studienleistung gibt Selbstvertrauen für große Projekte im Job
  • Das Gesamtpaket ist super
  • Vorlesungsart und Stil ist informativ und lehrreich. Die SL war interessant und praxisnah. Die Vorlesungen verlaufen strukturiert, lehrreich, lustig.
  • SL hat viel Spaß gemacht und war sehr lehrreich
  • Das Gesamtpaket ist super
  • Beste Vorlesung im Vergleich
  • sehr gute Vorlesung und Skript sowie Folien
  • sehr anspruchsvolle und lehrreiche SL, fordert und fördert
  • Roter Faden zur Praxis sichtbar
  • Herr Görres ist eine sehr motivierende Person. Ich habe viel gelernt.
  • Sehr praxisnah! Sehr direkter Umgang mit Studenten!
  • er ist der einzige Proffesor der für den guten Ruf der Hochschule sorgt.
  • inhaltlich perfekt! Man lernt bei Hr. Görres am meisten!
  • beste Vorlesung mit klaren Zielen und sichtbarer Praxisrelevanz
  • sehr abwechslungsreich, man bekommt sehr Lust aktiv an der Vorlesung teilzunehmen
  • Herr Görres ist der beste Dozent den ich gehabt habe
  • super Leistung, super Wissensübertragung an Studenten, unersetzbar!!!
  • Die wenigen Module von Herrn Görres haben mir was beigebracht, was ich wirklich gebrauchen kann im Leben
  • Einziges Modul mit Fertigungs- und Hochbautechnik, wo man etwas lernt
  • Beste Veranstaltung in meiner bisherigen Hochschullaufbahn
  • Der amüsanteste und motivierteste Prof. im Baubetrieb. Wenn ich die Mögl. hätte, würde ich die Vorlesung wieder und w...
  • Kein anderer Prof. bringt einen so nah an die Praxis ran wie Görres. Er hat mir einen guten Einstieg in meinen Beruf ermöglicht.
  • Bester Prof. in 7 Semestern
  • Lehrreichste und "spaßigste" Vorlesung
  • Verlangt viel, gibt auch viel zurück!
  • Dozent kann trockene Themen lebendig und interessant wiedergeben
  • Die Ausarbeitung der Skripte vereinfacht das lernen um ein vielfaches. Der zu lernende Stoff ist zwar anspruchsvoll, bereitet einen aber sehr treffend auf die Praxis vor.
  • Die einzige Vorlesung bei der ich immer anwesend war und die volle Zeit vor Ort war.
  • einer der besten Professoren an der Hochschule
  • Motivierend, nicht Monoton
  • Vorfreude auf die Vorlesung
 

Ich sage "DANKE!" an alle Studierenden für die tollen Bewertungen!
Hat mich sehr erfreut!

 

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Was könnte besser gemacht werden?

  • Er könnte sich klonen. Das wäre eine Bereicherung für alle.
  • einfachere SL → zu umfangreich; für 2,5 CP geht auch ein einwöchiger Sprachkurs.
  • mehr Creditpoints für die Veranstaltung, zu viel Stoff für die Klausur
  • mehr Übungen, z. B. Kranbemessungen
  • Die Skripte könnten früher im Online zur Verfügung stehen.
  • SL nicht so umfangreich
  • Zu viel Stoff für 2,5 CP
  • Machen Sie weiter so Herr Görres!!
  • Zu viel Stoff für die Klausur
  • Studienleistung war sehr umfangreich und am Anfang etwas überfordernd, aber nach Einarbeitungszeit ist es umsetzbar.
  • Die SL sind sehr anspruchsvoll und benötigen viel Zeit, aber es lohnt sich.
  • mehr CP für die SL oder geringerer Aufwand der SL
  • Exkursion / BIM Labor / mehr technische (Computer) unterwegs sein (Excel und Co)
  • so bleiben wie er ist!
  • mehr Module schaffen, da Prof. Dr.-Ing. Görres viel interessante Themen lehren kann die uns für die Zukunft vorbereiten, ...
  • Die Veranstaltung auch im Sommer anbieten
  • Leider nichts muss besser gemacht werden. Herr Görres ist einfach sehr guter Prof.
  • Man könnte eine Maschine bauen die ihn klont ...

 

 

An der Technischen Hochschule Nürnberg

Quelle: Evaluationsergebnis TH Nürnberg 2015 - evaluiert durch Prof. Gerhard Galneder | zur Vergößerung anclicken
(Maximal erreichbare Punktzahl je Einzelbewertung: 7 | Höchstes Evaluationsergebnis aller Lehrbeauftragten | Stand Sommer 2015)

 

An der Fachhochschule Biberach

Quelle: Auszug aus Referenzschreiben von Prof. Gisela Götz (2013)

 

Quelle: Auszug aus Arbeitszeugnis von Prof. Gerhard Galneder (2016)

 

 

An der Universität der Bundeswehr München

Quelle: Auszug aus Arbeitszeugnis von Univ.-Prof. Dr.-Ing. Jürgen Schwarz (2016) | zur Vergößerung anclicken

 

 

 

Baubetriebliches Lehrkonzept von Laurenz Görres

 

Mein liebster Spruch zur Lehre:

„Pädagogik ist die Kunst, aus Zwergen Durchschnittsmenschen zu machen,
die sich für Riesen halten.“

Quelle: unbekannt

 

Mein Lehrprinzip und angestrebtes Lehrziel in drei Worten:

„FFP: Fit For Purpose!"

 

Was müssen "Baubetriebler" können und beherrschen?

Für Studierende können die weiter unten ersichtlichen Bikablo-Darstellungen hilfreich sein, um sich ein Bild über die notwendigen Lehrinhalte im Lehrgebiet "Baubetrieb" und "Baumanagement" zu machen. Baubetrieb wird von Studierenden vielfach als ein "leicht erlernbares Fach" oder als ein "einfacher Weg zum Hochschulabschluss" im Bauingenieurwesen angesehen.

 

Beide Sichtweisen sind allerdings falsch!

 

Baubetriebler sind außerordentliche "Generalisten mit umfangreichen Spezialkenntnissen". Sie benötigen im Job ein breit angelegtes Wissen (über ihre Spezialisierung zum Baubetriebler hinaus zu Statik, Mechanik, Geomechanik, Bauphysik, Baustoffkunde und Vermessungstechnik) UND besondere fachspezifische Kenntnisse. "Baubetriebler" haben sich in sieben Wissensfelder auszukennen:

  1. Technik
  2. Termine
  3. Kosten
  4. Bauorganisation
  5. Bau- und Vertragsrecht
  6. Sonstiges Baubetrieb (z. B. Baubetriebswirtschaft, Digitalisierung)
  7. Projektmanagement

Ein "Baubetriebler" lässt sich - humorvoll und im positiven Sinne - als eine "eierlegende Wollmilchsau" umschreiben. Er muss viele verschiedene Dinge gleichzeitig beherrschen und verstehen, zu welchen Interaktionen es zwischen diesen kommen kann. Wer "Baubetrieb" zu seinem Job macht, sollte sich dessen bewusst sein.

Da keins der aufgeführten Wissensfelder jemals still steht und die Projekte bzw. Anforderungen sich ständig verändern, sind immer wieder Anpassungen erforderlich. Gerade dieser Aspekt macht den "Baubetrieb" sehr abwechslungsreich.

 

Der Baubetriebler -
die "eierlegende Wollmilchsau"

Die Zusammenhänge zwischen all diesen Wissensfeldern sind für Studierende eventuell nicht gleich erkennbar, aber alle Wissensfelder sind miteinander verknüpft. Dieses Wissen zu erlernen, geht mit einem hohen Lehr- und Lernaufwand einher.

Studierende, die sich für die Vertiefungsrichtung "Baubetrieb" und "Baumanagement" interessieren, sollten am Ende des Studiums fundierte Kenntnisse in den folgenden Fächern haben (Lehrkonzept für das Fach Baubetrieb und Baumanagement von L. Görres):

 

Lehrkonzept für das Fach Baubetrieb und Baumanagement (Quelle: eigene Darstellung) | zur Vergrößerung anclicken

 

 

Studierenden haben neben Wissen auch ihre Softskills (sonstige Kompetenzen) zu schulen. Das "Können" der Ingenieure misst sich unter anderem an folgenden Aspekten:

 

Das "Können" der Ingenieure im Fach Baubetrieb und Baumanagement (Quelle: eigene Darstellung) | zur Vergrößerung anclicken

 

 

Mit Rollenspiele lassen sich in der Lehre wichtige Aspekte des Bauens den Studierenden näherbringen. Mit freundlicher Unterstützung der Firma "Heberger GmbH" aus Schifferstadt werden hierzu von mir Villego-Schulungen durchgeführt, die den Studierenden z.B. die Wichtigkeit des Führens, des Kommunizieren, des Organisierens und der Arbeitsmethodik aufzeigt.

Hausbau mit Lego

fertiges Lego-Haus

Bau-Auswertung

In weiteren Rollenspielen werden Baubesprechungen und das Protokollwesen simuliert.

 

 

Anmerkungen zur Lehre:

  • "Flipped Classroom" in der Lehre

    Da die heutige Generation der Studierenden sich für digitale Medien interessiert und sich praktisches Wissen bereits vielfach über YouTube-Tutorials aneignet, sollte die Lehre im Baubetrieb und Baumanagement dieses Medium nutzen und das "Grundlagenwissen" ebenfalls digital (z.B. mit Lehrvideos) anbieten. Mit Lehrvideos über Teile des baubetrieblichen Grundlagenwissens können die Studierenden im Selbststudium zu jeder Zeit und an jedem Ort lernen. Die dadurch frei werdende Kurszeit lässt sich für Anwendungsübungen des selbsterlernten Wissens und das Training anderer, wichtiger Kompetenzen nutzen, womit sich eine umfangerichere und intensivere Lehre gestalten lässt (→ "Flipped Classroom").

  • Frage: Warum muss man im Fach "Baubetrieb" so viel lernen?

    Quelle: Eigene Darstellung Laurenz Görres in bikablo-Technik auf Flipchart (15.07.2018)
    zur Vergößerung anclicken.

  • Frage: Wie hat man sich den Weg des Ingenieurs vom Studium in den Job vorzustellen?

    Quelle: Eigene Darstellung Laurenz Görres in bikablo-Technik auf Flipchart (17.09.2018)
    zur Vergößerung anclicken.

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Infos und Meinungen zum Studieren, zur Lehre und zu Hochschulen

 

Nachfolgend finden sich Berichte (überwiegend aus der Presse) rund um das Studieren, die Lehre und das Hochschulwesen für noch ausbildungsunentschlossene Personen (z. B. Abiturienten), Studierende aber auch Lehrende (Dozenten und Professoren) und alle Anderen, die an dem Thema "Bildung an Hochschulen und Universitäten" Interesse haben:

Spiegel Online vom 18.06.2019

Chef der Hochschulrektoren sieht Studierfähigkeit von Abiturienten eingeschränkt (von Spiegel Online)

Lesenswerter Artikel, in dem der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (Peter-André Alt) massive Wissenslücken bei den Abiturienten beklagt. Die Mängel wären nach seiner Aussage derart gravierend, dass die Studierfähigkeit zahlreicher Abiturienten anzuzweifeln ist. Zitat Peter-Andre Alt: "Wir leben in der Fiktion, dass mit dem Abitur die Voraussetzungen für das Studium erfüllt sind." (hochgeladen am 01.07.2019)

SZ vom 17.05.2019

Jeder Zweite gibt auf (von Sabine Buchwald)

Jeder zweite Studierende in den Mint-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) fällt durch oder gibt sein Studium auf, wobei die "Drop-out-Quote" für diese Fächer deutschlandweit nahezu gleich ist. Prof. Axel Böttcher (Hochschule München) hält so hohe Abbruchquoten allerdings für "vergeudete Lebenszeit". (hochgeladen am 02.07.2019)

"12plusEins"-Konzept vom 04.04.2019

"12plusEins"-Konzept des HLB zur Neugestaltung der Lehre

Der Hochschullehrerbund diskutiert unter dem Begriff "12plusEins" eine Neuausgestaltung der Hochschul-Professur. Das neue Konzept des HLB soll der über die Jahre hinaus angewachsenen Mehrbelastung der Professuren entgegenwirken und die Qualität der Lehre verbessern. (hochgeladen am 16.06.2019)

Lehrkodex der HS RM vom 22.01.2019

Lehrkodex der Hochschule RheinMain
(von Laurenz Görres & Falk Schönherr)

Die Hochschule RheinMain hat zum Sommersemester 2019 zur Verbesserung der Lehre einen "Lehrkodex" eingeführt, um einen respektvollen und wertschätzenden Umgang an der Hochschule zu fördern und um einen reibungslosen Ablauf in der Lehre sicherzustellen. Der Verhaltenskodex gilt für alle Studierenden und Lehrenden. (hochgeladen am 11.04.2019)

SZ vom 20.12.2018

Wo die Schwächsten ausgebeutet werden (von Christoph Clauser)

Prof. Cristoph Clauser resümiert zu seiner Emeritierung an der RWTH Aachen, wie sich die deutschen Hochschulen und Universitäten in den letzten Jahrzehnten entwickelt haben und warum sie in internationbalen Rankings weit abgeschlagen auf den hinteren Plätzen liegen. Er kritisiert, dass die Lehrbelastung in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich erhöht und das Personal gleichzeitig abgebaut wurde, so dass die Hochschulen und Universitäten heute durchweg Überlast fahren. Es herrsche der Zwang vor, "mit möglichst wenig Lehrenden möglichst viele Studierende durchzuschleusen", was ein schlechtes Betreuungsverhältnis bedingt, das durch die Politik allerdings stets schöngerechnet wird. Seiner Meinung nach muss ein Umdenken in der Bildungspolitik stattfinden und wieder mehr in Bildung investiert werden. Lesenswert! (hochgeladen am 29.12.2018)

FAZ vom 19.11.2018

Forschung ohne Unterbau (von Thomas Thiel)

Der Bericht "Forschung ohne Unterbau" von Thomas Thiel beleuchtet das Problem der Forschung an Fachhochschulen und zeigt auf, woran das System "Fachhochschule" bzw. "University of Applied Sciences" leidet: Die steigenden Zahlen bei den Studierenden mit einem neuen Höchstwert von 2,8 Mio. Studierenden im Jahr 2018 werden überwiegend von den Fachhochschulen getragen, deren Budgets für Lehre (und Forschung) diesen Zahlen allerdings nicht entsprechend angepasst wurden. Dies hat dazu geführt, dass der "Gehaltsunterschied zur Wirtschaft, die hohe Lehrbelastung und die geringen Forschungsmöglichkeiten ... die FH-Professur vergleichsweise unattraktiv" macht. Interessanter Bericht: lesenswert! (hochgeladen am 29.12.2018)

NOZ vom 01.11.2018

Harsche Kritik an Schulabgängern (von Lars Laue)

Thorsten Bund von der Landesfachkommission Bildung des Wirtschaftsrates Niedersachsen beklagt, dass die Gymnasialabgängern "häufig weder über ausreichend mathematische oder orthographische Grundkenntnisse noch über angemessene Lesekompetenzen" verfügen, "die zwingend zum Beginn einer Ausbildung benötigt werden". Er warnt davor, dass das Abitur zu einem "Abitur light" verkommt! (hochgeladen am 29.12.2018)

SZ vom 11.10.2018

Wer braucht schon Klausuren? (von Sarah Mahlberg)

Sarah Mahlberg geht der Frage nach, ob die typischen Klausuren zu einem nachhaltigen Lernerfolg führen oder andere Prüfungsformen zu einem besseren Lernergebnis kommen. Es überrascht nicht, dass andere Prüfungsformen besser gegenüber der Klausur abschneiden. Aber so schlecht ist die "klassische Klausur" auch nicht, wenn Lehrende und Lernende (siehe auch weiter oben unter "Tipp für Studierende") bestimmte Aspekte dabei berücksichtigen. (hochgeladen am 13.10.2018)

WamS vom 30.09.2018

Eltern cum laude (von Claudia Becker)

Der Artikel von Claudia Becker beleuchtet das Problem der zunehmenden Abbrecherquoten an Universitäten und Hochschulen und versucht Erklärungsansätze in der Erziehungsweise junger Heranwachsender zu finden. Der Bericht beleuchtet die wachsende "Unselbsständigkeit" und das mangelnde "Anstrengungs- und Durchhaltevermögen" von Studierenden. (hochgeladen am 07.10.2018)

FAZ vom 29.09.2018

Hilfe auf einen Klick (von Anja Engelke)

Ein Bericht, der die Studentenblogs beleuchtet und davon vier näher darstellt, als da wären: "MotiviertStudiert", "StudiBlog", "Studischeiss" und "Studenten-Tipps". Auf den verschiedenen Blogs finden sich mal mehr mal weniger seriöse Tipps zum Studieren bzw. für Studienanfänger und Fortgeschrittene. (hochgeladen am 17.10.2018)

Spiegel vom 10.09.2018

Smartphones zerstören die Lernatmosphäre (von Kristin Haug)

In dem Interview von Kristin Haug mit Prof. Milos Vec zum Handy-Verbot bzw. zur "No-Screen-Policy" an Hochschulen wird das Problem der Smartphone-Nutzung von Studierenden in den Vorlesungen diskutiert und beleuchtet. Es ist ein Appell, die Smartphone-Nutzung in den Vorlesungen zur Schaffung einer besseren Lern-Atmosphäre bewusst einzuschränken, weil die Smartphone-Nutzung einzelner Studierender eine störende Wirkung auf andere Studierende hat - ähnlich wie das Rauchen eine schädigende Wirkung auf Nichtraucher durch das Passivrauchen hat. (hochgeladen am 07.10.2018)

SZ vom 08.09.2018

Mehr Ahnung vom Leben wäre nicht schlecht (von Anna Günther)

Der Artikel beleuchtet, welche Qualifikationen bayrische Abiturienten aufweisen und was ihnen fehlt, um nach dem Abitur im "Leben" bzw. in einem Studium zurecht zu kommen. Der Bericht zeigt damit jene Probleme auf, mit denen die Lehrenden an den Hochschulen konfrontiert werden! (hochgeladen am 07.10.2018)

FAZ vom 12.08.2018

ABI, was nun? (von Katrin Hummel)

Wer sich fragt, ob ein Studium sinnvoll ist oder was er oder sie studieren könnte oder wie andere Menschen solch essentielle Fragen beantworten bzw. solche Probleme lösen, sollte diesen Bericht von Katrin Hummel aus der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 12.08.2018 lesen! (hochgeladen am 16.08.2018)

FAZ vom 12.05.2018

Richtig studieren - wie geht das? (von Brigitta vom Lehn)

Der Bericht geht der Frage nach, wie ein Studium "richtig" gestaltet werden sollte?! Diese Frage wird vom Standpunkt eines Erziehungswissenschaftlers, einer Lehr- und Lernforscherin, eines Psychologen und zweier Studierender betrachtet. Der Bericht ist gefüllt mit guten Tipps zum Studieren! Lesenswert! (hochgeladen am 11.10.2018)

UKE-Verhaltenskodex vom 10.2016

Verhaltensgrundsätze für Lehrende und Studierende
am UKE-Hamburg

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf hat zum Wintersemester 2016/2017 zur Verbesserung der Lehre einen Verhaltenskodex eingeführt, um einen respektvollen und wertschätzenden Umgang miteinander zu fördern und einen reibungslosen Ablauf in der Lehre sicherzustellen. Der Verhaltenskodex gilt für alle Studierenden und Lehrenden. Siehe auch unter diesem Link! (hochgeladen am 07.10.2018)

FAZ vom 07.06.2016

Königsdisziplin Projektmanagement (von Volker Cornelius)

Volker Cornemius beschreibt, welche Qualifikationen zukünftige Bauingenieure aufweisen sollten, um die Gestaltung neuer Infrastrukturen bewältigen zu können. Die Fragen: "Was brauchen die Menschen an Infrastrukturen? Was ist uns nachhaltiges Wirtschaften wert? Wie wollen wir leben?" sind sehr zentrale Fragen, die von Ingenieuren in einem ersten Schritt zu beantworten sind. In einem zweiten Schritt bedarfs es Ingenieure, die solche Mega-Projekte zu realisieren wissen. Die notwendigen Qualifikationen solcher Ingenieure werden von Cornelius beleuchtet und geben all jenen Personen Orientierung, die als Berufsziel das "Projektmanangement von Mega-Projekte und Infrastrukturprojekten" anstreben. Ebenfalls lesenswert! (hochgeladen am 11.10.2018)

Biester vom 05.01.2015

Kritik und Lob an der W-Besoldung (von Christoph Biester)

Eine Forschungsarbeit von Christoph Biester, die die W-Besoldung von Professoren genauer betrachtet und die Vor- und Nachteile dieser Besoldungsart beleuchtet. (hochgeladen am 07.10.2018)

SZ vom 06.02.2013

W wie weniger (von Burkhard Müller)

Wer sich fragt, woran das Hochschulsystem leidet, wie die Hochschulverwaltungen derzeit "ticken", warum diese Entwicklung ein sehr gefährliche Entwicklung darstellt, warum der Job einer Hochschulprofessorin / eines Hochschulprofessors heutzutage alles andere als einfach, leicht und lukrativ ist und warum die Wertschätzung für diesen Job zunehmend abnimmt und die Hochschulen immer mehr Probleme haben Professorenstellen qualifiziert nachzubesetzen (worunter die Lehre erheblich leidet!), sollte diesen Bericht von Burkhard Müller aus der Süddeutschen Zeitung vom 06.02.2013 lesen! Er gibt Aufschluss darüber! (hochgeladen am 16.08.2018)

 


Bearbeitungsstand dieser Webseite: März 2020

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